Wahlkreisprognose Mecklenburg-Vorpommern

Die interaktive Wahlkreisprognose zeigt die modellierten Gewinnchancen für alle 36 Wahlkreise bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern am 20. September 2026. Grundlage sind amtliche Wahlergebnisse, aktuelle Umfragen, bislang veröffentlichte Direktkandidaturen und 25.000 Simulationen.

Modellstatus
Beta 0.8.3
Infratest · vorab berechnet
Datenstand02.08.2026 Umfragen berücksichtigt bis09.07.2026 Kandidatenstand02.08.2026 · teilweise vorläufig Wahlrecht§ 58 LKWG M-V
Kandidatenlisten teilweise vorläufig

Umfragebasis

Standardmäßig wird immer die aktuellste verfügbare Umfrage verwendet. Alternativ kannst du eine andere aktuelle Umfrage oder den transparent berechneten 30-Tage-Durchschnitt auswählen und die Werte anschließend anpassen.

Aktuelle Umfragen werden geladen
Aktuelle UmfragenAutomatisch von DAWUM · letzte 30 Tage
DAWUM-Daten werden beim Öffnen geladen.
Aktuelle Umfragedaten werden über dawum.de (ODbL) geladen. Als ausfallsichere Startbasis ist zusätzlich der Mecklenburg-VorpommernTREND von Infratest dimap vom 9. Juli 2026 hinterlegt. Beim Öffnen wird immer die Infratest-dimap-Umfrage vom 9. Juli 2026 als Standardbasis angezeigt. Weitere Umfragen werden nur zur Auswahl nachgeladen.
Aktive GrundlageInfratest dimap · 9. Juli 2026 · vorab berechnete Standardprognose.
Annahmen einstellen

Landtagsprojektion

Prognostizierte Direktmandate

Summe der 36 Wahlkreisfavoriten aus der zentralen Modellrechnung. Simulierte Gewinnchancen werden im Wahlkreisdetail ausgewiesen.

Wahlkreis im Detail

Prognostizierter Sieger

Stärkster Herausforderer

Wettbewerbslage

offenknappVorteilklare Führungsehr klare Führung

Die Einordnung folgt der vorsichtigeren Stufe aus simulierter Gewinnchance und unterer Grenze des 90%-Vorsprungsintervalls. Eine sehr klare Führung setzt mindestens 97,5 % simulierte Gewinnchance und auch am unteren Intervallrand mindestens 8 Prozentpunkte Vorsprung voraus.

Methodik

UmfragebasisDas Modell startet mit der aktuellsten verfügbaren Einzelumfrage. Alternativ kann eine andere Einzelumfrage der letzten 30 Tage oder der transparent berechnete 30-Tage-Durchschnitt gewählt werden. Parteien, die ein Institut nicht separat ausweist, verbleiben vollständig in „Sonstige“ und werden nicht als 0-Prozent-Messwert interpretiert. Für die Sitzprojektion gilt ohne manuelle Aufteilung die transparente Annahme, dass diese nicht separat ausgewiesenen Parteien jeweils unter fünf Prozent liegen.
Historische DatengrundlageWo eine vollständige historische Parteireihe vorliegt, verbinden die regionalen Wahlkreisprofile die Landtagswahl 2021 mit 35 Prozent, die Europawahl 2024 mit 30 Prozent und die Bundestagswahl 2025 mit 35 Prozent. Bei jüngeren Parteien oder fehlenden Reihen werden nur tatsächlich verfügbare Wahldaten verwendet. Für die FDP werden die wahlkreisscharfen Faktoren in dieser Version aus den amtlichen Erst- und Zweitstimmenergebnissen der Landtagswahl 2021 abgeleitet.
WahlkreismodellDie aktuellen Landeswerte werden mit den regionalen Parteifaktoren jedes der 36 Wahlkreise verknüpft. So entsteht für jeden Wahlkreis eine eigene Zweitstimmenstruktur.
ErststimmenmodellDie Erststimmen werden aus der regionalen Zweitstimmenstruktur und den historisch beobachteten Erst-Zweitstimmen-Abständen abgeleitet. Der landesweite parteitypische Erst-Zweitstimmen-Abstand von 2021 wird nicht pauschal fortgeschrieben. Bei identischer Direktkandidatur wird nur die Hälfte des wahlkreisspezifischen persönlichen Rests von 2021 übertragen; bei einem Kandidatenwechsel wird der Vorgängereffekt vollständig auf null gesetzt. Verifizierte Amts- und Spitzenfunktionen werden vorsichtig, nicht additiv und gedeckelt berücksichtigt. Frühere Kandidaturen und Wahlkreissiege werden nicht zusätzlich als Amtsbonus aufgeschlagen, wenn ihr Personeneffekt bereits über die historischen Erststimmendaten im Modell steckt. Eine Partei erhält nur dann einen eigenen Erststimmenwert, wenn für den Wahlkreis eine Direktkandidatur vorliegt. „Weitere Kandidierende“ werden nur bei tatsächlich hinterlegten zusätzlichen Direktkandidaturen ausgewiesen; ihre konservativ geschätzten Erststimmen werden gemeinsam kumuliert und die Kandidierenden darunter namentlich genannt.
Simulation und Wettbewerbslage25.000 reproduzierbare Monte-Carlo-Durchläufe liefern Median sowie 5. und 95. Perzentil für Erst- und Zweitstimme. Die Unsicherheit wird getrennt nach landesweitem Umfragefehler, regionalem Übertragungsfehler und zusätzlicher Erststimmen- beziehungsweise Kandidatenunsicherheit modelliert. Der landesweite Fehler hängt von Parteianteil und Stichprobengröße ab; neue Kandidaturen erhalten mehr zusätzliche Erststimmenunsicherheit als personell identische Kandidaturen. Die Wettbewerbslage folgt der vorsichtigeren Kategorie aus simulierter Gewinnchance und unterer Grenze des 90-Prozent-Intervalls des Vorsprungs. Die Intervalle sind Modellintervalle und keine klassischen statistischen Konfidenzintervalle.
SitzverteilungDie 71 Grundsitze werden nach § 58 LKWG M-V mit Hare/Niemeyer verteilt. Berücksichtigt werden die Fünf-Prozent-Hürde, erfolgreiche Direktbewerbungen nicht berücksichtigter Parteien, die Mehrheitsklausel nach Absatz 4 sowie Überhangmandate, der auf das Doppelte der Überhangmandate begrenzte Ausgleich und der zusätzliche Sitz bei einer vergrößerten geraden Gesamtzahl nach Absatz 6. Exakte Restgleichstände werden als reproduzierbarer Losentscheid simuliert.
ModellprüfungDie Parameter werden anhand historischer Wahlergebnisse auf Plausibilität und Robustheit geprüft. Leistungskennzahlen werden erst veröffentlicht, wenn ihre Berechnung vollständig reproduzierbar zusammen mit dem jeweiligen Modellstand dokumentiert ist.
ModellgrenzenDie Anwendung ist eine transparente Szenariorechnung, keine Wahlumfrage und keine amtliche Prognose. Kandidaturen, Umfragen und lokale Effekte können sich ändern.

Datenquellen: Landeswahlleitung Mecklenburg-Vorpommern, Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern, Bundeswahlleiterin, DAWUM sowie veröffentlichte Kandidierendenübersichten und Wahlvorschläge von SPD, AfD, CDU, Die Linke, BSW, Bündnis 90/Die Grünen und FDP. Bereits bekannte Volt-Direktkandidaturen werden zusätzlich namentlich ausgewiesen. Bis zum Abschluss des Zulassungs- und Beschwerdeverfahrens bleibt der Kandidierendenstand ausdrücklich vorläufig. Modellstand: 2. August 2026.